F-35 gegen S-300: USA übergeben Israel mehr Kampfjets – Bericht

Wie die Webseite unter Berufung auf ihre Quellen berichtet, haben sich die USA zu diesem Schritt nach Beratungen mit Tel Aviv entschieden. Bei den Gesprächen sei die erhöhte Gefahr für die israelischen Lufteinsätze gegen iranische Ziele in Syrien betont worden.

Neben dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu habe Washington auch den saudischen Kronprinzen Muhammed bin Salman und den Scheich der Vereinigten Arabischen Emirate, Muhammad bin Zayed Al Nahyan, informiert, dass eine F-35-Staffel in Kürze auf den Flugplatz Al Dhafra 32 Kilometer südlich von Abu Dabi verlegt werde.

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Diese massive Verlegung von Stealth-Flugzeugen signalisiert laut der Webseite die Entschlossenheit von Washington und Tel Aviv, israelische Luftschläge in Syrien fortzusetzen – und zwar ungeachtet der Präsenz der S-300-Raketen.

Genau diese Entschlossenheit habe den russischen Vize-Außenminister Sergej Werschinin zu folgendem Kommentar verleitet: „Wir hoffen, dass unsere israelischen Kollegen sich von Vernunft leiten lassen, was das Vorgehen in der Region angeht.“ Dies war laut „Debkafile“ eine verdeckte Warnung an Israel vor Angriffen auf S-300-Batterien.

Zuvor hatte der israelische Minister für regionale Zusammenarbeit, Tsakhi Khanegbi, in einem Interview behauptet, die S-300-Systeme seien gar nicht in der Lage, F-35-Stealth-Flugzeuge aufzuspüren.

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