„Niemandem kann man glauben!“: Putin kommentiert „Komplott mit Trump“

„Wem kann man glauben, wem nicht und kann man überhaupt jemandem glauben? Niemandem kann man glauben! Woher wissen Sie, dass Präsident Trump mir vertraut, und ich ihm in vollem Maße vertraue? Er verteidigt die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika und ich verteidige die Interessen Russlands“, sagte Putin.

Dabei unterstrich er, dass Russland und die USA übereinstimmende Interessen hätten, dass beide Länder auf der Suche nach Berührungspunkten seien.

Trump erklärte, dass zwölf Russen, die vom Vize-Staatsanwalt des Landes der „Einmischung“ in die US-Wahlen beschuldigt worden waren, nichts mit dem Wahlprozess zu tun gehabt hätten.

„All diese zwölf oder vierzehn Menschen (…) haben nichts mit den Wahlen zu tun, (…) da sie zugegeben haben, dass diese Leute nicht mit der Wahlkampagne verbunden sind“, erklärte der US-Staatschef.

Ihm zufolge war es ein sauberer Wahlkampf.

„Ich habe gesiegt, gewonnen gegen Hillary Clinton und, ehrlich gesagt, will ich gar nicht darüber reden. Wir haben das Wahlrennen gewonnen. (…) Wir haben gewonnen, wichtig ist, dass es kein Komplott gibt“, so Trump.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin mitgeteilt, dass US-Staatschef Donald Trump im Laufe des Treffens das Thema der Einmischung Russlands in die US-Wahlen angesprochen hätte. Trump hätte seinerseits die Verhandlungen mit Putin als effektiv und offen bezeichnet.

Das Treffen Trump-Putin verlief in Helsinki. Die russisch-amerikanischen Verhandlungen dauerten insgesamt fast vier Stunden, das persönliche Gespräch zwischen Putin und Trump eingeschlossen.

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