US Wahlen 2016 – Live Ticker

US Wahlen 2016 – Live Ticker 

8:10 – John Podesta, der Chairman von Clintons Kampagne, wendet sich an die Anhänger der demokratischen Kandidatin. Demnach wird Clinton vorerst keine Rede halten, in der sie eine allfällige Niederlage eingestehen könnte.

Das Clinton-Camp will bis am Mittwochmorgen abwarten, bis mehr Stimmen ausgezählt sind. Das weckt ungute Erinnerungen an die Wahlen von 2000. Damals wurde der Entscheid defacto durch den Obersten Gerichtshof gefällt. Der demokratische Kandidat Al Gore wartete über einen Monat bis er die Niederlage an George W. Bush eingestand.

7:50 – Donald Trump ist auf der Zielgeraden: Mit dem Sieg im Bundesstaat Pennsylvania kommt er nun auf 267 Elektorenstimmen. Damit hat er die zum Wahlsieg nötigen 270 Voten in Griffweite.

7:30 – Den Demokraten droht nicht nur, das Weisse Haus zu verlieren. Auch ihre Hoffnungen auf eine Rückeroberung des Senats sind erloschen. Gewinnt Trump, hat er damit auch den Kongress hinter sich.

7:12 – Das Rennen steht still. Alles wartet auf die Entscheide aus dem Rustbelt, den industriell geprägten Bundesstaaten Michigan, Pennsylvania, Wisconsin und Minnesota. Während im Lager von Trump Aufbruchstimmung herrscht, machen sich die Anhänger von Clinton auf die Niederlage gefasst.

Beide Kandidaten haben ihr Quartier für die Wahlnacht in New York gewählt. Das ist seit Jahrzehnten nicht mehr vorgekommen. Die beiden Lager sind lediglich rund zwanzig Gehminuten voneinander entfernt.

6:45 Noch kann Clinton auf einen Glücksfall hoffen. Sie gewinnt den Bundesstaat Nevada mit sechs Stimmen. In den entscheidenden Staaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin bleibt sie jedoch in der Defensive.

6:15 – Donald Trump bleibt auf dem Vormarsch. Inzwischen hat er sich auch Iowa mit weiteren 6 Stimmen geholt.

Im Lager von Clinton ist die Stimmung gedämpft. Das, zumal er auch in Pennsylvania die Führung übernommen hat – ein weiterer Staat, den die Prognosen den Demokraten zugesprochen hatten.

Den Finanzmärkten steht ein dunkelroter Tag bevor. In den USA sind die Futures-Preise auf den S&P 500 um 5% getaucht. Damit ist die maximale Schwankungsbreite an den Terminmärkten erreicht.

5:50 – Clinton gewinnt erwartungsgemäss den Bundesstaat Washington mit 12 Stimmen. Trump holt sich derweil die 16 Voten in Georgia.

Das Rennen bleibt aus Sicht von Clinton damit eng. Noch immer steht das Resultat in Wisconsin und Michigan aus. Clinton hat sich in diesen beiden Bundesstaaten so sicher gefühlt, dass ihre Kampagne dort nur selten Halt gemacht hat. Stattdessen hat sie sich auf klassische Swing States wie Florida und North Carolina konzentriert. Genau das könnte sich nun rächen.

5: 25 – Der Bundesstaat Oregon mit 7 Stimmen geht an Clinton. Am Verlauf des Rennens ändert das jedoch wenig. Der Entscheid wird voraussichtlich in Michigan und Wisconsin fallen, wo es nicht gut für die demokratische Kandidatin aussieht.

5:05 – Donald Trump bleibt auf dem Vormarsch. Er hat sich nun auch Florida geholt, mit 29 Stimmen den mit Abstand wichtigsten Swing State. Der Coup ist umso bemerkenswerter, weil dort ein hoher Anteil an Hispanics wohnt.

Auch der wichtige Swing State North Carolina mit 15 Voten geht an den republikanischen Kandidaten

Clinton gewinnt derweil Kalifornien mit 55 Voten. Allerdings ist das keine Überraschung. Immer mehr Investoren machen sich nun ernsthafte Sorgen. In Tokio fallt der Leitindex Nikkei fast 5%.

4:50 – Clinton gewinnt Colorado mit 9 Stimmen. Das Rennen verlagert sich weiter in Richtung Westen. Ein wichtiger Swing State, den es zu beachten gilt, ist Nevada.

4:40 – In einem weiteren wichtigen Swing State ist der Entscheid gefallen. Hillary Clinton gewinnt Virginia mit 13 Stimmen. Es ist der Heimatstaat von Clintons Vize Tim Kaine.

4:20 – Clinton sichert sich New Mexico mit 5 Stimmen. Trump holt sich Missouri und den wichtigen Swing State Ohio. Zusammen macht er damit weitere 28 Voten gut.

An den Finanzmärkten bleibt die Stimmung angespannt. Futures auf den S&P 500 sinken weiter und notieren jetzt 4% im Minus. Der mexikanische Peso fällt auf ein Rekordtief.

Der Fokus richtet sich nun auch auf die Bundesstaaten Michigan und Wisconsin, wo sich Trump überraschend gut hält. Wie Ohio zählen sie zum Rustbelt, wo viele weisse Arbeiter wohnen. In der Vergangenheit waren sie in der Regel demokratische Wähler. Viele von ihnen könnten nun aber für Trump stimmen. Nicht zufällig hat er dort deshalb in den letzten Tagen nochmals deutlich Präsenz markiert.

4:05 Trump gewinnt den Bundesstaat Montana mit 3 Stimmen. Gemäss dem Sender CNN haben die Republikaner zudem – wie erwartet – die Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigt.

3:45 Trump holt sich Louisiana mit 8 Stimmen. Connecticut mit 7 Stimmen geht an Clinton.

An den Märkten nimmt die Nervosität inzwischen deutlich zu. Futures auf den S&P 500 tauchen 3% ins Minus. Auch der Dollar schwächelt. Gold klettert über 1300 $ pro Unze.

3:20 – Trump gewinnt Texas und Arkansas mit insgesamt 44 Stimmen. Auch der wichtige Bundesstaat Ohio tendiert jetzt zu seinen Gunsten.

3:10 – Weitere Resultate treffen ein: Trump holt sich Nebraska, Kansas, Wyoming, sowie North und South Dakota mit insgesamt 18 Elektorenstimmen. Clinton schnappt sich den Bundesstaat New York (mit 29 Stimmen), den sie als Senatorin in Washington vertreten hat.

An den Finanzmärkten hat die Stimmung gekehrt, da Clinton im Schlüsselstaat Florida zurückgefallen ist. Futures-Preise auf den US-Leitindex S&P 500 drehen ins Minus.

2:35 – Trump gewinnt Alabama und South Carolina mit zusammen 18 Elektorenstimmen. Auch das ist keine Überraschung, stimmen diese Bundesstaaten doch stets für die Republikaner.

An politischen Börsen wie PredictIt steigen aber derweil die Quoten auf einen Sieg von Clinton. Das begrüssen auch Investoren, da eine Präsidentschaft von Donald Trump als Grossrisiko gilt. In Tokio verspürt der Leitindex Nikkei 225 Auftrieb.

2:05 – Clinton holt kräftig auf und sichert sich die Bundesstaaten Delaware, Illinois, Maryland, Massachusetts, New Jersey, Rhode Island und den District of Columbia. Damit macht sie auf einen Schlag 21 Elektorenstimmen gut.

Donald Trump gewinnt Oklahoma, Mississippi und Tennessee mit insgesamt 24 Stimmen. Damit läuft nach wie vor alles erwartungsgemäss. Im Moment liegt der Fokus auf dem Schlüsselbundesstaat Ohio, der für Trump ein “Muss” ist, aber in Richtung Clinton tendiert.

01:30 – Trump gewinnt West Virginia mit 5 Elektorenstimmen. Sein Vorsprung wächst, was aber noch kein Hinweis auf das Endresultat ist. Die Wahlnacht ist jung und in den umkämpften Bundesstaaten ist noch kein Entscheid gefallen.

Dazu gehört allen voran Florida, wo es 29 Stimmen zu holen gibt. Dort sind derzeit rund die Hälfte der Voten gezählt.

01:07 Uhr – Die ersten Resultate sind da: Donald Trump gewinnt erwartungsgemäss die Bundestaaten Kentucky und Indiana. Er sichert sich damit 19 von insgesamt 270 Elektorenstimmen, die zum Wahlsieg nötig sind.

Hillary Clinton sichert sich wie prognostiziert den Bundessaat Vermont mit 3 Stimmen.

Offen bleibt das Rennen in South Carolina, Georgia und Virginia.

0:01 Uhr Willkommen beim Live-Ticker zur historischen Wahlnacht in den USA. Nach einem turbulenten Wahlkampf entscheidet sich in den kommenden Stunden, ob Hillary Clinton zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt wird, oder ob Donald Trump die Republikaner zurück an die Macht bringt.

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