James Turk: Macht Euch auf harte Zeiten nach der US-Wahl gefasst

James Turk: »Jeder mit dem ich hier in London spreche, Eric, fragt mich wegen der US-Wahl. Ich habe noch nie erlebt, dass etwas ein derartiges Interesse hervorgerufen hat. Ohne Zweifel hat die Wahl die Aufmerksamkeit von Menschen auf der ganzen Welt.

Ein befreundeter Anwalt nannte es die Tage ein bemerkenswertes Ereignis. Ich erwiderte darauf, dass es mehr zu einem Spektakel geworden sei, als zu einem Ereignis. Es hat viele Drehungen und Wendungen gegeben und es ist schwer mit allen diesen schrittzuhalten.

Der Aktienmarkt scheint dagegen eine gleichbleibende Botschaft zu vermitteln. Der S&P fiel 9 Tage in Folge, nachdem das FBI bekanntgegeben hatte, dass es weitere Clinton-e-Mails gefunden habe und seine Ermittlungen wieder aufnimmt. Am Wochenende hat das FBI verkündet, dass in diesem letzten Bündel von e-Mails nichts Neues enthalten sei und heute schießt der Aktienmarkt in die Höhe.

Natürlich weiß niemand wirklich welche Auswirkungen, wenn überhaupt, dies auf die letztendliche Auszählung der Wählerstimmen haben wird. Ich verlasse mich nicht auf Umfragen, denn die Leitmedien scheinen sie zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung zu nutzen, statt unverfälschte Ergebnisse vorzulegen. Und die Geschichte der Umfragen ist in jedem Fall armselig. Erst vor wenigen Monaten sagten die Umfragen hier im Vereinigten Königreich, dass der Brexit abgelehnt werde.

Normalerweise verlasse ich mich in vielerlei Hinsicht auf die Prognose-Fähigkeit des Aktienmarktes, aber nicht dieses Mal. Der Aktienmarkt spiegelt nicht die Mehrheit der Amerikaner wider, von denen die meisten keine Aktien besitzen.

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